Hunde
Therapie
Katzen
"Wege entstehen dadurch, daß man sie
geht!" (F.
Kafka) Verhaltenstherapie Hunde
Hunde lernen in jedem Alter, und: sie
lernen gerne! Das beste Beispiel sind zahlreiche Tierheimhunde, auch
höheren Alters, die eifrig bemüht sind, sich in ihrem neuen Zuhause zu
integrieren. Sogar Tiere mit schlimmer Vorgeschichte sind in der Lage,
Vertrauen neu zu entwickeln und ihr Dasein wieder zu genießen, wie ich aus
eigener Erfahrung weiß. Es liegt an uns, welche Beziehung wir aufbauen,
welche Grenzen wir setzen und wie das Zusammenleben funktioniert. Es liegt
an uns, gegebenenfalls professionelle Hilfe zu holen, um wieder Freude und
Harmonie einkehren zu lassen. Statt Frust, Spannungen und
Überforderung auf beiden Seiten. Heute
gibt es zwar eine
Vielzahl neuer (und alter) Erziehungsmethoden für Hunde aber kein allgemeingültiges
Rezept. Nur durch individuelle Betrachtung des jeweiligen
Problems kann eine Lösung gefunden werden. Vertrauen Sie deshalb
nicht allzu schnellen Lösungsvorschlägen, kurzen Tips oder voreiligen Aggressions-
und Dominanz-Diagnosen.Was für den einen Hund durchaus sinnvoll ist, kann für den anderen
Hund puren Streß bedeuten.
Deshalb berücksichtigt die Verhaltenstherapie die
Vorgeschichte, Haltungsbedingungen, postive wie
negative Lebenserfahrungen, körperliches Befinden und die spezielle
Beziehung des Hundes zu seinen(m) Menschen genauso wie neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung, rassespezifisches
Verhalten und den individuellen Charakter. Die geschilderten
Verhaltensauffälligkeiten oder Schwierigkeiten sind oft nur die Spitze des
Eisberges: das wahre Problem beginnt meist schon viel früher. Es
macht deshalb wenig Sinn, "nur" das unerwünschte Verhalten abzustellen
wenn die Ursache nicht angegangen
wird. Auch kleine
Verhaltensauffälligkeiten können sich schnell verfestigen und daraus
größere Schwierigkeiten
entstehen. Eine
enge Zusammenarbeit mit
dem Tierhalter ist für die Erstellung eines individuellen Therapieplans
deshalb unerläßlich und Grundvoraussetzung für ein langfristig
erfolgreiches Verhaltenstraining - ohne
Gewalt und Vertrauensbrüche, dafür mit
Konsequenz Geduld
Ruhe und
Motivation.
Den Therapieplan beginnen wir gemeinsam und
schaffen damit eine stabile gesunde Basis für ein
entspanntes Zusammenleben.Schritt für Schritt
erreichen wir positive Veränderungen und lernen alle dabei. Diesen
Weg gehen Sie dann mit Ihrem "
Liebling" weiter wobei ich Ihnen
natürlich mit Rat und Tat zur Seite
stehe.
Gewaltfreies Verhaltenstraining bedeutet für mich selbstverständlich: Verzicht auf
Stachelhalsbänder, Elektroschockbänder und jegliche Form von
Gewalteinwirkung z.B. Leinenrucken, Niederdrücken,
Nackenschütteln etc. Abgesehen davon, dass
diese, leider immer noch praktizierten, Methoden erhebliche
körperliche und psychische Schäden verursachen können, sind sie auch in
Bezug auf Kynologie (wissenschaftliche Lehre von Hunden) und
Verhaltensforschung hinreichend widerlegt. Diese Methoden führen
vielleicht kurzzeitig zum Ziel (der Hund befolgt Kommandos dann aus
Einschüchterung und Angst), sind aber häufig die Basis für Mißtrauen und
Aggression. Eine sinnvolle Verhaltenstherapie
beinhaltet:
- Ursachenforschung (wie sind die Probleme
entstanden?)
- die Bereitschaft des Hundehalters, sein Verhalten zu
ändern
- positive Konditionierung (Verstärkung erwünschten
Verhaltens)
- konsequente Durchführung von klaren Regeln
(Therapieplan)
- den Aufbau einer respektvollen, vertrauensvollen Bindung (hierzu ist es
nie zu spät, unsere Hunde danken
es uns, auch nach Jahren der
Mißverständnisse)
- das Vermitteln von Wissen über das Wesen ´Hund`
- und, nicht zuletzt, Freude an der gemeinsamen Arbeit.
Hierbei helfen uns unsere Gefährten erfahrungsgemäß ganz
gewaltig! Seelische Unterstützung mit Naturheilkunde
(Homöopathie oder Bachblüten) zur
Stabilisierung des inneren Gleichgewichts bei
Problemverhalten Jedes Tier hat "seine
Geschichte" , entstanden durch Prägung, Vorgeschichte etc. und hat
daraus seinen Charakter und seine Persönlichkeit
entwickelt. Durch das geeignete natürliche Mittel können wir das Tier
in seiner Harmonisierung unterstützen und dadurch auch das
Verhaltenstraining
fördern. Geben Sie sich und
Ihrem treuen Gefährten die Chance für ein harmonisches
Miteinander, denn: "Die Treue
eines Hundes ist ein kostbares Geschenk, das nicht minder bindende
moralische Verpflichtungen auferlegt als die Freundschaft eines
Menschen."
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