Priessnitz-Wickel - ein bewährtes Hausmittel
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Feucht-kaltes Wetter kann auch bei unseren Haustieren vermehrt zu Erkrankungen der Atemwege führen. Der Prießnitz-Wickel, benannt nach seinem Erfinder, dem schlesischen "Wasserdoktor", Vincenz Prießnitz (1799-1851), leistet hier gute Dienste bei der unterstützenden Behandlung von Rachenentzündung, Kehlkopfentzündung, Husten, Mandelentzündung, Bronchitis, und auch Gastritis (krampflösend und schmerzlindernd). Dazu wickelt man ein nass-kaltes Baumwoll- oder Leinentuch (bei Katzen reicht ein Taschentuch) um die betroffene Stelle und darüber am besten einen trockenen Wollschal. Ein bis zwei Stunden, zweimal täglich, sollte der Wickel draufbleiben. Am besten abends in einer Ruhephase erst kurz probieren, um Stress zu vermeiden. Die Tiere merken meist schnell die wohltuende Wirkung. Zusätzlich soll natürlich auch eine medizinische bzw. homöopathische Behandlung erfolgen. |




